Unsere Workshops verbinden Wissensvermittlung mit praktischen Übungen, Gruppenarbeit, Gesprächsrunden und Rollenspielen. Die Teilnehmenden können Situationen aus ihrem Alltag ausprobieren und gemeinsam überlegen:
- Wie erkenne ich meine eigenen Grenzen
- Wie kann ich „Nein“ sagen und bei meiner Entscheidung bleiben?
- Was sagt mir mein Bauchgefühl?
- Wie gehe ich mit Gruppendruck um?
- Was bedeutet Selbstbestimmung?
- Wie kann ich für mich und andere Verantwortung übernehmen?
- Wo bekomme ich Hilfe, wenn mir etwas zu viel wird?
- Welche Entscheidungen tun mir langfristig gut?
Gerade bei sensiblen Themen möchten wir einen Raum schaffen, in dem Fragen gestellt werden dürfen, ohne dass Kinder und Jugendliche sich bewertet oder beschämt fühlen.
Schwerpunkte unserer Präventionsarbeit
Grenzen setzen & Selbstbestimmung
Kinder und Jugendliche lernen, eigene Grenzen wahrzunehmen, auszudrücken und die Grenzen anderer zu respektieren.
Wahrnehmung & Körpergefühl
Wir stärken die Fähigkeit, eigene Gefühle, Bedürfnisse und körperliche Signale wahrzunehmen und ernst zu nehmen.
Selbstwert & innere Stärke
Ein stabiles Selbstbild kann dabei helfen, Entscheidungen bewusster zu treffen und sich nicht ausschließlich an Erwartungen anderer zu orientieren.
Gruppendruck & soziale Situationen
In Rollenspielen und praktischen Übungen werden typische Situationen aus dem Alltag aufgegriffen. Gemeinsam werden unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten entwickelt und ausprobiert.
Medien, Konsum & Risikoverhalten
Wir sprechen altersgerecht über Risiken, Entscheidungsprozesse und die Frage, warum Menschen bestimmte Verhaltensweisen entwickeln.
Cannabisprävention & Aufklärung
Ein besonderer Schwerpunkt unserer geplanten Präventionsarbeit liegt auf der altersgerechten Aufklärung über Cannabis. Dabei geht es nicht um Werbung oder Konsumförderung, sondern um sachliche Informationen, mögliche Risiken, gesundheitliche Auswirkungen, Gruppendruck, Selbstbestimmung und Hilfsangebote.
Lernen durch Erleben
Prävention muss nicht trocken sein.
Unsere Workshops können beispielsweise mit Rollenspielen, Bewegungsübungen, Kreativmethoden, Gruppenaufgaben, Fallbeispielen und Reflexionsübungen gestaltet werden.
So können die Teilnehmenden nicht nur über Grenzen, Selbstwert oder Gruppendruck sprechen, sondern verschiedene Situationen unmittelbar erleben und neue Handlungsmöglichkeiten ausprobieren.
„Was würde ich tun?“ wird zu „Ich kann es ausprobieren.“
Für Kinder, Jugendliche und Eltern
Prävention funktioniert besonders nachhaltig, wenn nicht nur Kinder und Jugendliche erreicht werden, sondern auch ihr Umfeld.
Deshalb entwickeln wir unterschiedliche Formate für:
Kinder
altersgerechte Übungen zu Gefühlen, Grenzen, Selbstvertrauen, Körperwahrnehmung und sicheren Beziehungen.
Jugendliche
Workshops zu Selbstbestimmung, Gruppendruck, Konsum, Risikoverhalten, Beziehungen, Grenzen und Zukunftsperspektiven.
Eltern
Informations- und Austauschformate zu Entwicklungsphasen, Kommunikation, Konsumthemen, Grenzen, Schutzfaktoren und einem offenen Umgang mit schwierigen Fragen.
Gemeinsam mit Cannabis Social Clubs
Im Bereich der Cannabisprävention streben wir eine Zusammenarbeit mit Cannabis Social Clubs in Deutschland an.
Unser Ziel ist es, gemeinsam verantwortungsvolle, wissenschaftlich fundierte und zielgruppengerechte Präventionskonzepte zu entwickeln.
Dabei möchten wir unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen: pädagogische und psychologische Fachkompetenz, Erfahrungen aus der Präventionsarbeit sowie die praktische Perspektive von Cannabis Social Clubs.
Im Mittelpunkt steht dabei immer die Frage:
Wie können wir Kinder und Jugendliche frühzeitig stärken und schützen, bevor problematischer Konsum entsteht?
Wir möchten Prävention nicht als einmalige Informationsveranstaltung verstehen, sondern als langfristige Bildungs- und Stärkungsarbeit.
Prävention bedeutet für uns
Aufklärung statt Angst.
Dialog statt Verurteilung.
Stärkung statt Abschreckung.
Verantwortung statt Wegsehen.
Wir möchten Kinder und Jugendliche dazu befähigen, Informationen einzuordnen, Risiken zu erkennen, eigene Entscheidungen zu treffen und sich Unterstützung zu holen, wenn sie diese brauchen.
Denn Prävention bedeutet für uns nicht, jede schwierige Erfahrung verhindern zu können.
Sie bedeutet, Menschen frühzeitig so zu stärken, dass sie Herausforderungen besser begegnen können.
Gemeinsam für starke Kinder, Jugendliche und Familien.